Die Mörtlbauer Baumaschinen Vertriebs GmbH stellt die Weichen für die Zukunft: Mit Walter Hannes Mörtlbauer rückt die nächste Generation in die Geschäftsführung auf. Der Generationswechsel erfolgt bewusst im laufenden Betrieb – und steht für Kontinuität, stabile Kundenbeziehungen und gezielte Weiterentwicklung.
Doppelspitze sichert Kontinuität
Am Standort Fürstenzell in Bayern sowie in Wiesing in Tirol führt künftig eine Doppelspitze aus Vater und Sohn das Unternehmen. Der Übergang ist dabei kein abrupter Schnitt, sondern ein gesteuerter Prozess. Erfahrung aus Jahrzehnten trifft auf neue Perspektiven in Vertrieb, Service und Organisation.


unten: Standort Fürstenzell in Bayern
Dieses Modell schafft Stabilität in einer Phase, in der viele Familienunternehmen mit Nachfolgethemen ringen. Gleichzeitig bleibt die Nähe zu Kunden und Mitarbeitern erhalten. Prozesse werden weiterentwickelt, ohne bestehende Strukturen zu gefährden.
Breites Portfolio für Baupraxis
Mit rund 45 Mitarbeitern zählt Mörtlbauer zu den etablierten Baumaschinenhändlern zwischen Bayern und Tirol. Das Unternehmen deckt ein breites Anwendungsspektrum ab, von Hoch- und Tiefbau über Abbruch und Recycling bis hin zur Gewinnungsindustrie und kommunalen Anwendungen.
Ein zentraler Baustein ist das Vollsortiment: Neben dem Verkauf von Baumaschinen umfasst das Angebot Vermietung, Service und hydraulische Anbaugeräte. Besonders gefragt sind Lösungen von SkanCraft, die vom Abbruchhammer bis zum Spezialgreifer reichen. Die Beratung erfolgt herstellerunabhängig und stark anwendungsbezogen.
Verschleißteile als entscheidender Faktor
Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal ist das große Verschleißteilelager. Die schnelle Verfügbarkeit von Messern, Zähnen und weiteren Komponenten reduziert Stillstandszeiten auf der Baustelle erheblich. Gerade im Tagesgeschäft vieler Bauunternehmen zählt jede Stunde.
Mörtlbauer hat diesen Bereich gezielt ausgebaut und beliefert sowohl Händler als auch Endkunden. Kurze Lieferzeiten und hohe Lagerverfügbarkeit sind für viele Stammkunden ein entscheidendes Argument für die Zusammenarbeit.
Mietpark gewinnt an Bedeutung
Parallel zum klassischen Vertrieb wächst der Mietbereich kontinuierlich. Der Mietpark umfasst neben Maschinen auch mehr als 150 hydraulische Anbaugeräte für Abbruch, Recycling, Gewinnung und Spezialtiefbau.
Flexible Verfügbarkeit ohne Kapitalbindung entspricht dem Bedarf vieler Bauunternehmen in einem volatilen Marktumfeld. Mörtlbauer positioniert die Vermietung daher bewusst als gleichwertiges Standbein neben dem Neumaschinengeschäft.
Werte bleiben konstant
Trotz struktureller Weiterentwicklung bleibt das Selbstverständnis unverändert: persönliche Betreuung, schnelle Reaktionszeiten und direkte Ansprechpartner. Für viele Kunden ist das Unternehmen mehr als ein Lieferant – es fungiert als verlässlicher Partner im operativen Baustellenalltag.
Mit dem Einstieg von Walter Hannes Mörtlbauer in die Geschäftsführung wird dieses Modell fortgeführt. Der Generationswechsel steht damit nicht für einen Bruch, sondern für die gezielte Weiterentwicklung eines gewachsenen Systems.
Bild ganz oben: Walter Rainer Mörtlbauer (l.) und Walter Hannes Mörtlbauer (r.), Geschäftsführer von Mörtlbauer Baumaschinen – Vater und Sohn führen das Familienunternehmen gemeinsam in die Zukunft.

