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Hilti treibt Akku-Offensive voran

Hilti Kundenevent PowerUp Wien TradeManager

Mit der Eventreihe „Power Up 2026“ hat Hilti einen deutlichen Technologiesprung im Bereich kabelloser Baustellenlösungen präsentiert. Im Fokus stehen mehr als 60 neue Geräte und Verbrauchsmaterialien auf Basis der Nuron-Akkuplattform, die gezielt auf schwere Anwendungen ausgelegt sind. Damit adressiert Hilti erstmals konsequent Einsatzbereiche, die bislang kabel- oder benzinbetriebenen Maschinen vorbehalten waren.

Oliver Lorenz, Geschäftsführer Hilti Österreich, auf der Bühne
Oliver Lorenz, Geschäftsführer Hilti Österreich, auf der Event-Bühne. Fotos: Bigwall Productions und Hilti

Schon der Aufbau der Veranstaltung machte die strategische Stoßrichtung klar: Anwender konnten Maschinen nicht nur sehen, sondern unter realistischen Baustellenbedingungen testen. Der Fokus lag auf praxisnahen Anwendungen und messbaren Produktivitätsgewinnen.

Akku-Technologie erreicht Heavy-Duty-Segment

Im Zentrum der Präsentation stand der Akku-Abbruchhammer TE 3000-22, der laut Hersteller die Leistungsklasse kabelgebundener Geräte erreicht. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bohrhammer TE 70-22, den Trennschleifer DSH 900-22 sowie die Kernbohrgeräte DD 110-22 und DD 160-22.

Hilti SCT 60-22 und TE 70-22
Hilti Power Up Nuron: SCT 60-22 (links) und TE 70-22

Mit diesen Maschinen stößt die Nuron-Plattform in neue Leistungsdimensionen vor. Anwendungen wie Abbrucharbeiten, Kernbohrungen oder das Trennen massiver Baustoffe können damit erstmals durchgehend akkubasiert ausgeführt werden. Gerade bei Sanierungen oder innerstädtischen Projekten eröffnet dies neue Spielräume, da weder Stromanschlüsse noch emissionsintensive Verbrennungsmotoren erforderlich sind.

Einheitliche Plattform reduziert Komplexität

Ein zentrales Element der Strategie ist die Vereinheitlichung der Energieversorgung. Sämtliche Geräte basieren auf derselben Akkuplattform. Das reduziert nicht nur die Anzahl benötigter Akkus und Ladegeräte, sondern vereinfacht auch die Logistik auf der Baustelle.

Hilti AG 30D-22 und NVP 15-22
Hilti Power Up Nuron: AG 30D-22 (links) und NVP 15-22

In der Praxis bedeutet das weniger Rüstzeiten und eine höhere Verfügbarkeit der Maschinen. Gleichzeitig sinkt die Komplexität im Gerätemanagement, insbesondere bei größeren Flotten oder wechselnden Einsatzteams.

Digitale Services steigern Effizienz

Ergänzend zur Hardware setzt Hilti auf digitale Lösungen. Über integrierte Services lassen sich Geräteflotten verwalten, Werkzeuge tracken und Wartungszyklen planen. Ziel ist es, Ausfallzeiten zu minimieren und die Transparenz über den Geräteeinsatz zu erhöhen.

Diese Kombination aus leistungsstarker Akku-Technologie und digitalen Services adressiert zentrale Herausforderungen moderner Baustellen: Zeitdruck, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit.

Klare Richtung für die Baustelle der Zukunft

„Power Up“ zeigt deutlich, wohin sich die Branche entwickelt. Akku-Technologie übernimmt zunehmend auch anspruchsvolle Anwendungen und ersetzt klassische Antriebskonzepte. Die vorgestellten Lösungen machen klar, dass kabelloses Arbeiten längst nicht mehr auf leichte Tätigkeiten beschränkt ist.

Vielmehr entwickelt sich die Akkuplattform zum zentralen Antriebssystem moderner Baustellen – mit Vorteilen bei Flexibilität, Emissionsfreiheit und Produktivität. Für Bauunternehmen bedeutet das vor allem eines: mehr Unabhängigkeit von Infrastruktur und gleichzeitig höhere Effizienz im täglichen Einsatz.

www.hilti.at

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