Seit dem 1. Januar 2026 steht Phil Layton (JCB/CEA) an der Spitze des europäischen Baumaschinenverbands CECE (Committee for European Construction Equipment). Er übernimmt das Amt des Präsidenten für die Jahre 2026 und 2027 und folgt damit auf die vorherige Amtsführung in einer Phase tiefgreifender regulatorischer und technologischer Veränderungen in der europäischen Baumaschinenindustrie.
Phil Layton vertritt innerhalb des CECE den britischen nationalen Verband CEA (Construction Equipment Association) und bringt umfangreiche Industrie- und Verbandserfahrung in seine neue Rolle ein.
Langjährige Industrieerfahrung bei JCB
Layton ist technischer Servicedirektor bei JCB, einem der weltweit führenden Hersteller von Baumaschinen. Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Ingenieurwesen, Fertigung, Projektmanagement und internationale Märkte verfügt er über ein tiefes technisches Verständnis sowie eine ausgeprägte strategische Perspektive auf die globalen Herausforderungen der Branche.
Während seiner Laufbahn bei JCB bekleidete Layton leitende Funktionen unter anderem in den Bereichen Advanced Engineering, Elektrik und Steuerungen, globales Engineering sowie im internationalen Projektmanagement. Dazu zählen auch drei Jahre Tätigkeit in Indien, die seine internationale Erfahrung zusätzlich geprägt haben.
Klare Prioritäten für die Amtszeit 2026–2027
In seiner Funktion als CECE-Präsident will sich Phil Layton auf zentrale Zukunftsthemen der europäischen Baumaschinenindustrie konzentrieren. Dazu zählen insbesondere die Förderung der Dekarbonisierung im Baumaschinensektor, die Stärkung internationaler Handelsbeziehungen sowie die Sicherstellung eines wettbewerbsfähigen und praxistauglichen Rechtsrahmens für Hersteller in Europa.
Ein besonderes Augenmerk legt Layton auf die Definition messbarer Ziele und darauf, innerhalb seiner zweijährigen Amtszeit konkrete und überprüfbare Fortschritte zu erzielen.
CECE als Bindeglied zwischen Industrie und Politik
„Die europäische Baumaschinenindustrie braucht klare, praktikable Regeln und eine starke globale Perspektive“, betont Layton. Nach seiner Auffassung spielt der CECE eine zentrale Rolle dabei, politische Entscheidungsprozesse mit praxisnahen Lösungen aus der Industrie zu unterstützen.
Der Verband engagiert sich insbesondere dafür, die Dekarbonisierung voranzubringen, den Marktzugang auf internationalen Märkten zu verbessern und gleichzeitig Innovation und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller zu fördern.
Fokus auf zentrale EU-Regulierungsprojekte
Zu den wichtigsten politischen Zielen des CECE unter Laytons Präsidentschaft gehört die enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission bei der Umsetzung zweier lang erwarteter regulatorischer Initiativen: die Veröffentlichung der sekundären Rechtsvorschriften zum Straßenverkehr von Baumaschinen sowie der Leitfaden zur Umsetzung der neuen Maschinenverordnung.
Auch wenn diese Veröffentlichungen nicht allein vom CECE abhängen, will der Verband seine Kooperation mit den EU-Institutionen intensivieren, um die Prozesse aktiv zu unterstützen und zu beschleunigen.
CECE-Kongress 2026 in London als zentraler Meilenstein
Ein Höhepunkt von Laytons Präsidentschaft wird der CECE-Kongress 2026 sein, der vom 27. bis 29. Oktober 2026 in London stattfindet. Die Veranstaltung bringt führende Vertreter der Baumaschinenindustrie, politische Entscheidungsträger sowie internationale Partner zusammen.
Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Diskussionen über die Zukunft des europäischen Baumaschinensektors, regulatorische Rahmenbedingungen, technologische Entwicklungen und globale Markttrends.

