baublatt

Sicher arbeiten bei Hitze am Bau

Mewa_Sommerkleidung Bau

Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne ungehindert auf die Baustelle trifft, verschärfen sich die Arbeitsbedingungen spürbar. Gerade im Bauhandwerk sind Beschäftigte oft über Stunden direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Entsprechend hoch ist der Bedarf an funktionaler Schutzkleidung und klar definierten Arbeitsschutzmaßnahmen.

Mewa unterstützt Unternehmen bei der Auswahl eines geeigneten Sommer-Outfits und übernimmt die fachgerechte Pflege und Instandhaltung der Textilien.
Eine durchdachte Ausstattung entscheidet dabei nicht nur über den Komfort, sondern auch über die Sicherheit und Leistungsfähigkeit auf der Baustelle.

Arbeitskleidung als Klimaregulator

An heißen Tagen kommt es auf die richtige Kombination aus Schnitt, Material und Farbe an. Luftig geschnittene Arbeitskleidung verbessert die Luftzirkulation an der Haut und unterstützt die natürliche Thermoregulation. Ergänzend sorgen moderne Funktionsmaterialien dafür, dass Feuchtigkeit effizient nach außen transportiert wird.

Mewa_Sommerkleidung kombinierbar
Für das Bauhandwerk bietet Mewa eine Vielzahl kombinierbarer Looks an, die im Rundum-Service bereitgestellt und saisonal angepasst werden können. Fotos: Mewa

Ein weiterer Faktor ist die Farbwahl: Helle Textilien reflektieren Sonnenstrahlen und reduzieren die Wärmeaufnahme, dunkle Stoffe bieten oft dichteren UV-Schutz durch ihre Materialstruktur

Grundsätzlich gilt: Bedeckung bleibt der effektivste Schutz gegen intensive Sonneneinstrahlung. Daher sind auch langärmlige Oberteile im Sommer eine sinnvolle Option, insbesondere bei längeren Außeneinsätzen.

Shorts auf der Baustelle: klare Grenzen

Kurze Hosen wirken bei Hitze zunächst attraktiv, sind jedoch im Baualltag kritisch zu bewerten. Unbedeckte Haut erhöht sowohl das Risiko für Sonnenbrand als auch für mechanische Verletzungen durch Funkenflug, scharfe Kanten oder abrasive Materialien.

Ob Shorts zulässig sind, hängt von der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung ab. In vielen Gewerken sind lange Arbeitshosen verpflichtend. Moderne Lösungen setzen hier auf leichte, dennoch strapazierfähige Materialien, die Schutz und Bewegungsfreiheit kombinieren.

Hände und Füße nicht unterschätzen

Auch bei hohen Temperaturen bleibt die persönliche Schutzausrüstung für Hände und Füße unverzichtbar. Die Auswahl der Arbeitshandschuhe richtet sich strikt nach dem konkreten Gefährdungsprofil.

Bei Sicherheitsschuhen bieten inzwischen zahlreiche Modelle atmungsaktive Obermaterialien, eine verbesserte Luftzirkulation sowie auch eine reduzierte Wärmeentwicklung im Schuh. Das minimiert Hitzestau und erhöht den Tragekomfort über lange Arbeitstage hinweg.

Sonnenschutz konsequent umsetzen

Neben der Kleidung spielt der direkte Schutz von Kopf und Haut eine zentrale Rolle. Je nach Tätigkeit sind Schutzhelm oder Anstoßkappe vorgeschrieben.

Mewa_Anstoßkappe
Je nach Risiko und Einsatzbereich muss entweder ein Schutzhelm oder eine Anstoßkappe getragen werden.

Für unbedeckte Hautpartien gilt: mindestens Lichtschutzfaktor 30, bei intensiver Sonneneinstrahlung besser LSF 50 verwenden. Wichtig ist auch ein regelmäßiges Nachcremen, besonders bei starkem Schwitzen.

Diese Maßnahmen sind essenziell, um langfristige Hautschäden und akute Belastungen zu vermeiden.

Ganzheitliche Ausstattung reduziert Aufwand

Neben der Auswahl geeigneter Produkte gewinnt die Organisation der Arbeitskleidung zunehmend an Bedeutung. Systemlösungen, die Bereitstellung, Pflege und Instandhaltung kombinieren, entlasten Betriebe im Tagesgeschäft.

Ein integrierter Serviceansatz ermöglicht saisonal angepasste Kleidung bei reduzierter Lagerhaltung sowie auch die einheitliche Ausstattung der Teams.

Damit lässt sich Arbeitsschutz im Bauhandwerk nicht nur sicherer, sondern auch effizienter gestalten.

www.mewa.at

Neuesten Artikel

Newsletter anmelden

Die aktuellsten Artikel in Ihrer Inbox und auf dem Handy!