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Alpacem setzt Weg zur CO₂-neutralen Zementproduktion fort

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v.l.n.r. Lutz Weber (Geschäftsführer, Alpacem), Sebastian Schuschnig (Landesrat von Kärnten), Florian Gomernik (Leiter Stoffstrommanagement, Alpacem), Daniel Werhonig (Projektleiter, Alpacem), Florian Salzer (Direktor, Alpacem) und Peter Ramskogler (Direktor, Alpacem)

Alpacem Zement Austria plant am Standort Wietersdorf in Kärnten eine umfassende Investition in neue Infrastruktur zur Aufbereitung CO₂-armer Ersatzrohstoffe. Das Vorhaben ist ein zentrales Element der CO₂-Reduktions-Roadmap „Compass to Zero CO₂“ und stellt das bisher größte Klimaschutzprojekt der gesamten Alpacem Gruppe dar. Durch die Modernisierung sollen die prozessbedingten Emissionen der Zementproduktion jährlich um 51.000 Tonnen sinken. Optimierte Prozesse und neue Technik erhöhen den Anteil an Ersatzrohstoffen deutlich und reduzieren den Einsatz natürlicher Ressourcen.

Mehr Ersatzrohstoffe für weniger Emissionen

Am Standort entsteht eine neue Anlage, die CO₂-arme Ersatzrohstoffe für den Einsatz in der Zementherstellung aufbereitet. Ergänzt wird sie durch zusätzliche Förder- und Lagereinrichtungen sowie modernisierte Dosiertechnik. Damit können künftig auch Materialien genutzt werden, die bisher wegen ihrer physikalischen Eigenschaften nicht einsetzbar waren. Laut technischem Direktor Florian Salzer verbindet die neue Infrastruktur bewährte Technologien mit innovativen Verfahren und schafft die Grundlage für eine emissionsarme, ressourceneffiziente Produktion.

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v.l.n.r.: Sebastian Schuschnig (Landesrat von Kärnten), Daniel Werhonig (Projektleiter, Alpacem), Florian Salzer (technischer Direktor, Alpacem) und Lutz Weber (Geschäftsführer, Alpacem). Fotos: Alpacem/Armin Russold

Geschäftsführer Lutz Weber betont, dass die Investition ein wichtiger Schritt innerhalb der Alpacem Gruppe sei, um flexibler, energieeffizienter und ressourcenschonender produzieren zu können. Die Maßnahme trage wesentlich zur Erreichung europäischer Klimaziele bei.

Klimaschutz und regionale Stärke

Die Projektvorstellung erfolgte im Beisein von Kärntens Landesrat Sebastian Schuschnig, der Alpacem zu seinem Engagement gratulierte. Kärnten wolle zeigen, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung zusammen funktionieren können. Das Beispiel Alpacem zeige, dass industrielle Innovation, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz gemeinsam einen starken Erfolgsfaktor bilden. Die Investition stärke sowohl den Standort Wietersdorf als auch Kärntens Weg zur klimaneutralen Industrie.

Förderung für klimafreundliche Produktion

Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms „Transformation der Industrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus unterstützt. Ziel des Programms ist es, industrielle Prozesse auf klimafreundliche Technologien umzustellen und die österreichische Industrie bis 2040 weitgehend zu dekarbonisieren. Gefördert werden Investitionen, die zu messbaren Emissionsreduktionen führen – etwa durch CO₂-arme Verfahren oder den Ersatz fossiler Energieträger.

Lutz Weber betont, dass solche Förderungen Planungssicherheit schaffen und Unternehmen motivieren, den Wandel aktiv mitzugestalten. Mit der zugesagten Förderung von 21,6 Millionen Euro setzt Alpacem einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung CO₂-neutraler Zementproduktion.

www.alpacem.at

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