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Heavy-Duty ist jetzt kabellos

Akku-Winkelschleifer und Akku-Abbruchhammer

Die Akku-Technologie dringt in neue Leistungsklassen vor. Mit der Weiterentwicklung der Nuron Plattform bringt Hilti akkubetriebene Lösungen gezielt in schwere Anwendungen, die bislang kabel- oder benzinbetriebenen Geräten vorbehalten waren. Über 60 neue Geräte und Zubehör, leistungsstärkere Akkus sowie eine optimierte Schnittstelle erweitern das Einsatzspektrum deutlich. Für Bauunternehmen bedeutet das mehr Produktivität, weniger Emissionen und höhere Sicherheit auf der Baustelle. Seit Juli 2026 sind erste Lösungen in Deutschland verfügbar.

Mehr Leistung für schwere Anwendungen

Seit der Einführung 2022 bündelt die Nuron Plattform eine Vielzahl an Geräten auf einer einheitlichen 22-Volt-Basis. Mit der aktuellen Erweiterung geht Hilti einen entscheidenden Schritt weiter. Das Portfolio wächst um rund 60 Produkte, darunter Akku-Abbruchhämmer, Kernbohrgeräte, Trennschleifer sowie Ketten- und Tischsägen. Auch Anwendungen wie die Bodenverdichtung werden nun akkubasiert abgedeckt.

Tragbare Akku Tischsäge SCT 60-22
Tragbare Akku Tischsäge SCT 60-22 mit optionalem Rad und Trolley für 90 mm Schnitttiefe und 666 mm Schnittbreite am Parallelanschlag in Holz. Fotos: Hilti Deutschland AG

Parallel dazu kommen neue Akkugenerationen mit längeren Laufzeiten und höherer Leistungsabgabe auf den Markt. Ergänzt wird das System durch schnellere Ladegeräte, die Ausfallzeiten reduzieren. In Summe erhöht sich damit die Systemleistung spürbar, was gerade bei energieintensiven Anwendungen entscheidend ist.

Für die Praxis relevant: Weniger Gerätewechsel und eine reduzierte Logistik. Baustellen können flexibler organisiert werden, insbesondere bei schwer zugänglichen oder zeitkritischen Einsätzen. Gleichzeitig sinken Investitions- und Betriebskosten, da sich der Gerätepark konsolidieren lässt.

Schnittstelle als Schlüssel zur Leistung

Eine zentrale Rolle spielt die Verbindung zwischen Akku und Gerät. Sie entscheidet darüber, ob die gespeicherte Energie auch unter Baustellenbedingungen zuverlässig zur Verfügung steht.

„Nicht allein die Energie in der Zelle zählt, sondern ob und wie zuverlässig diese Energie vom Akku ins Gerät übertragen wird“, erklärt Bernd Ziegler, Group Manager Batteries, Chargers & Mobile Power bei Hilti.

Gerade bei schweren Anwendungen wirken starke Vibrationen, Stöße und dauerhafte Belastungen auf die Kontaktstellen. Bereits minimale Bewegungen können Leistungsverluste verursachen oder den Verschleiß erhöhen. Hilti hat daher über Jahre die Kontakttechnologie weiterentwickelt. Die Nuron Hochleistungsschnittstelle sorgt laut Hersteller auch unter extremen Bedingungen für eine stabile Energieübertragung.

Diese technische Basis ist zugleich auf zukünftige Entwicklungen ausgelegt. Neue Lithium-Ionen-Generationen lassen sich integrieren, ohne die Plattform grundlegend zu verändern. Für Anwender bedeutet das Investitionssicherheit.

Sicherheit und Ergonomie im Fokus

Neben der reinen Leistung adressiert Hilti gezielt Arbeitssicherheit und Bedienkomfort. Die neuen Geräte verfügen über Funktionen wie Vibrationsreduktion, aktive Drehmomentkontrolle und integrierte Staubabsaugung.

Akku-Bohrhammer TE 70-22
Hilti Akku-Bohrhammer TE 70-22 mit sehr hoher Bohrleistung, langer Akkulaufzeit und innovativen Sicherheitsfunktionen für maximale Produktivität bei schweren Bohr- und Meißelarbeiten in Beton.

Das reduziert die körperliche Belastung der Anwender und erhöht gleichzeitig die Sicherheit im täglichen Einsatz. Gerade bei schweren Geräten wie Abbruchhämmern oder Trennschleifern sind diese Faktoren für die Akzeptanz der Akku-Technologie entscheidend.

Breiter Technologieansatz bleibt bestehen

Trotz der starken Akku-Offensive verfolgt Hilti weiterhin einen technologieoffenen Ansatz. Akku-, Netz- und benzinbetriebene Geräte bleiben parallel im Portfolio.

„Mit unseren Innovationen bringen wir Akkuleistung in Anwendungen, die bislang Kabel- oder Benzingeräten vorbehalten waren. Das reduziert Komplexität, senkt Kosten und erhöht die Flexibilität auf der Baustelle erheblich“, sagt Thomas Schlierenzauer, Marketingleiter Region Zentraleuropa. „Gleichzeitig bieten wir weiterhin volle Wahlfreiheit.“

Für Bauunternehmen bedeutet das: Je nach Anwendung kann weiterhin die jeweils effizienteste Antriebsform gewählt werden.

Plattformdenken über das Gerät hinaus

Die Nuron Plattform ist mehr als ein Gerätesystem. Über integrierte Konnektivität lassen sich digitale Services nutzen, etwa für das Flottenmanagement oder die Softwarelösung ON!Track. Damit können Bauunternehmen ihre Geräteparks effizient verwalten, Auslastungen optimieren und Kosten transparenter steuern.

Hilti positioniert sich damit klar als Systemanbieter. Im Fokus steht nicht nur das einzelne Werkzeug, sondern die gesamte Produktivität auf der Baustelle.

Bild ganz oben, links: Der Akku-Winkelschleifer AG 30D-22 bietet eine Leistung, die mit der von kabelgebundenen Winkelschleifern vergleichbar ist. Er ist für anspruchsvolle Anwendungen mit hohem Mobilitätsbedarf konzipiert.
Rechts: Hilti Akku-Abbruchhammer TE 3000-22 für schwere Bodenabbruchanwendungen kombiniert die Leistung eines kabelgebundenen Geräts mit geringer Vibration und hoher Produktivität pro Akkuladung.

www.hilti.at

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