Die SaMoTer 2026 bestätigt den weltweiten Wachstumstrend der Baumaschinenbranche: Mit rund 42.000 Fachbesuchern aus 78 Ländern und einer deutlich gestiegenen internationalen Beteiligung (+38 %) unterstreicht die Messe ihre Rolle als zentrale Plattform für Bau-, Maschinen- und Zulieferindustrie.
Starke internationale Dynamik
Auf dem Messegelände der Veronafiere präsentierten 526 Aussteller aus 22 Ländern ihre Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Erdbewegung über Krantechnik bis hin zu Digitalisierung und Baustellenlogistik.
Besonders auffällig war die deutlich gestiegene internationale Präsenz. Veronafiere betont, dass gezielte Buyer-Programme mit Unterstützung der Italian Trade Agency maßgeblich zur stärkeren globalen Vernetzung beigetragen haben. Besucher aus Zentral- und Osteuropa, dem Nahen Osten sowie Afrika dominierten die internationale Fachbesucherstruktur.
Digitalisierung und Baustelle der Zukunft
Inhaltlich stand die Weiterentwicklung der Baustelle im Fokus. Im Mittelpunkt der Ausstellungskonzepte stand die sogenannte „Digital Construction Site“ – eine Live-Demonstration vernetzter Maschinen, Automatisierung und datenbasierter Prozesssteuerung.
Dabei wurden zentrale Themen der Branche praxisnah abgebildet. wie z.B. eine vernetzte Maschinensteuerung, Fernüberwachung und Assistenzsysteme sowie auch datenbasierte Effizienz- und Sicherheitskonzepte. Die Messe zeigte damit klar, dass Digitalisierung nicht mehr Zukunftsthema, sondern operative Realität auf Baustellen wird.
Fachkräfte, Ausbildung und neue Anforderungen
Mit der neu eingeführten SaMoTer Academy wurde zudem der Fokus auf Nachwuchs und Qualifikation gelegt. In Zusammenarbeit mit ENGIM Veneto erhielten rund 200 Studierende Einblicke in Maschinenpraxis, Techniktrends und Branchenanforderungen.
Damit reagiert die Branche direkt auf den zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich Baumaschinen und Baustellenautomation.
Branche zwischen Wachstum und Transformation
Auch wirtschaftlich unterstreicht die Messe die Bedeutung des Sektors: In Italien steht die Branche für rund 4 Milliarden Euro Produktionswert und 85.000 Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette. Gleichzeitig ist sie stark exportorientiert und international verflochten.
Federico Bricolo, Präsident der Veronafiere, hebt hervor: „Diese Ausgabe ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und Institutionen und wurde konsequent an den Bedürfnissen der Branche ausgerichtet.“
Die nächste Ausgabe der SaMoTer findet von 9. bis 12. Mai 2029 erneut in Verona statt.

