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Strabag und Porr unter 100 größten Baukonzernen

Bild mit Logos Porr und Strabag

Die Bauindustrie bleibt ein Schwergewicht der Weltwirtschaft – auch wenn die Dynamik zuletzt nachgelassen hat. Laut aktuellem Ranking von Deloitte zählen mit Strabag SE und Porr AG weiterhin zwei heimische Konzerne zu den 100 größten Baufirmen weltweit. Im Ranking für 2025 belegt Strabag Rang 21, Porr folgt auf Platz 52.

Leichte Delle im globalen Bauvolumen

Die 100 größten Bauunternehmen erzielten 2025 zusammen einen Umsatz von 1,972 Billionen US-Dollar (rund 1,7 Billionen Euro). Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem leichten Rückgang von 0,4 Prozent. Die Zahlen verdeutlichen: Nach Jahren des Wachstums gerät die Branche international unter Druck – allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden.

Österreichs Branchenriesen im Vergleich

Mit einem Umsatz von 21,6 Mrd. US-Dollar liegt Strabag deutlich vor Porr, die laut Ranking auf 7,12 Mrd. US-Dollar kommt. Im internationalen Maßstab relativiert sich diese Größe jedoch deutlich. Der weltgrößte Baukonzern, China State Construction Engineering, erreicht mit 289,69 Mrd. US-Dollar mehr als das 13-Fache der Strabag. Selbst für den Einzug in die Top 10 wäre aktuell ein Konzern notwendig, der etwa zweieinhalbmal so groß ist wie der österreichische Marktführer.

China dominiert die Weltspitze

Die Spitzenplätze bleiben fest in chinesischer Hand. Neben dem Branchenprimus folgen China Railway Group und China Railway Construction auf den Rängen zwei und drei. Insgesamt stammen die Top 5 ausschließlich aus China.

Erst danach positionieren sich europäische Player: Vinci SA und Bouygues SA erreichen die Plätze sechs und sieben. Komplettiert werden die Top 10 unter anderem durch ACS Group.

Europa wächst – Österreich unter Druck

Während Baukonzerne in China und den USA 2025 teils Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, entwickelte sich Europa gegenläufig. Hier legten die Erlöse der großen Bauunternehmen im Schnitt um rund neun Prozent zu.

In Österreich zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Vor allem der rückläufige Wohnbau belastet die Branche spürbar. Die beiden großen Player Strabag und Porr konnten ihre Position im globalen Ranking zwar stabil halten, größere Sprünge nach vorne blieben zuletzt aber aus. Für die kommenden Jahre wird entscheidend sein, ob Infrastruktur- und Energieprojekte die schwächere Hochbaukonjunktur nachhaltig kompensieren können.

Fotos: Porr, Strabag

www.strabag.com
www.porr-group.com

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